Treffen mit Dieter Janecek, MdB von Bündnis 90/Die Grünen

Zu unseren jüngsten Aktionen gehörte, dass die Omas gegen Rechts München bundesweit ihre Bundestagsabgeordneten der demokratischen Parteien anschrieben, um mit ihnen über die Gefahren durch Rechts(extreme) und deren Unterwanderung und Missbrauch unserer demokratischen Systeme ins Gespräch zu kommen.Dieter Janecek, Abgeordneter von Bündnis 90 / Die Grünen, reagierte auf unseren Brief mit dem wunderbaren Vorschlag, sich an einem sonnigen Maitag draußen zu treffen, um sich persönlich kennenzulernen und das erste Gespräch bei einem Spaziergang zu führen.Fazit unseres Gespräch: Wir werden nicht verhindern können, dass Rechtsextreme innerhalb und außerhalb der Parlamente weiterhin die Demokratie benutzen, um sie zu beschädigen, mit „Selbstverharmlosung“, mit Halbwahrheiten und Geschichtsfälschung, mit Demagogie und Hetze Unfrieden stiften und durch ihr verbales Zündeln die Gefahr rechtsextremer Gewalttaten immer wahrscheinlicher machen. Aber wir können Bündnisse gegen Rechts bilden. Wir warten nicht mehr ab, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Wir werden präventiv tätig – und wissen Dieter Janecek auf unserer Seite.

10. Mai – Tag des Buches – Wir erinnern mit einer Lesung

Zum Tag der Bücherverbrennung am 10. Mai lesen in einer bundesweiten Aktion OMAS GEGEN RECHTS aus dem Deutschland-Bündnis 40 Textstellen aus Werken, die von den Nationalsozialisten verboten wurden. Wir erinnern daran, dass im Mai 1933 nationalsozialistische Studenten und ihre Professoren die Werke Hunderter freier Schriftsteller, Philosophen und Wissenschaftler verbrannten und damit auch deren systematische Verfolgung begann.

Das Tonspur-Projekt der Omas gegen Rechts Deutschland-Bündnis beginnt mit den hellsichtigen Worten Heinrich Heines aus dem Jahr 1820: „Das war ein Vorspiel nur. Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Wir OMAS GEGEN RECHTS erinnern, mahnen und lesen.Überregional haben wir uns zusammengefunden – gemeinsam gearbeitet und für EUCH ALLE diese Tonspur angefertigt. Ihr könnt sie bei Demos abspielen, neu schneiden und anders gestalten – sie soll genutzt werden. Hört die Texte der von den Nazis verfemten Dichter – hört sie und uns.

Die Veranstaltung „München liest – aus verbrannten Büchern“ erinnert jährlich an die Bücherverbrennung auf dem Königsplatz in München, die am 10. Mai 1933, wenige Wochen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten, vorgenommen wurde.

Zwei unserer Münchner Omas lesen aus „verbrannten Büchern“

100. Geburtstag von Sophie Scholl

Die Omas gegen Rechts München legen ein Blumengesteck am Grab von Sophie Scholl nieder.

„Entscheidet Euch, eh‘ es zu spät ist! Weiße Rose V. Flugblatt

Blumengesteck der OMAS GEGEN RECHTS München zum 100. Geburtstag von Sophie Scholl

OMAS GEGEN RECHTS fordern klare Kante gegen regelwidrige Corona-Demos!

Die Bilder von Berlin, Leipzig, Kassel und Stuttgart haben sich eingebrannt: Hemmungslose Demonstranten versuchen den Reichstag zu stürmen, laufen in Massen ohne Genehmigung durch Innenstädte, ohne Masken und ohne Abstand zu halten, greifen Medienvertreter an, skandieren Hetzparolen gegen „das System“.

Die Sicherheitskräfte wirken dabei oft überfordert und hilflos, während sie kleine Gruppen von Gegendemonstranten einkesseln oder aus dem Weg räumen.

OMAS GEGEN RECHTS protestieren bundesweit in vielen Städten am 11./12.4. gegen diesen laschen Umgang mit tausendfachen Regelverstößen bei Corona-Demos – auch in München. Sie fordern konsequentes Eingreifen für den Infektionsschutz und bundeseinheitliche Maßnahmen zum Schutz der Demokratie und unser aller Gesundheit.

Münchner OMAS GEGEN RECHTS haben am 11. April vormittags auf dem Marienplatz ihre 17 Forderungen gezeigt und flankieren diese Aktion mit Schreiben an die Verantwortlichen in der Landespolitik.

Zwei Münchner OMAS GEGEN RECHTS auf dem Marienplatz
Arbeitsauftrag der OMAS GEGEN RECHTS an die Politik
Protestaktion auf dem Münchner Marienplatz

Internationaler Tag gegen Rassismus am 21.März 2021

Hintergrund-Info:

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville (Südafrika) in Reaktion auf ein rassistisches Gesetz des Apartheid-Regimes blutig niedergeschlagen. Dies hat 69 Menschen das Leben gekostet. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März zum „Internationalen Tag gegen Rassismus“ ausgerufen.