Omas gegen Rechts fordern klare Kante gegen regelwidrige Corona-Demos!

Die Bilder von Berlin, Leipzig, Kassel und Stuttgart haben sich eingebrannt: Hemmungslose Demonstranten versuchen den Reichstag zu stürmen, laufen in Massen ohne Genehmigung durch Innenstädte, ohne Masken und ohne Abstand zu halten, greifen Medienvertreter an, skandieren Hetzparolen gegen „das System“.

Die Sicherheitskräfte wirken dabei oft überfordert und hilflos, während sie kleine Gruppen von Gegendemonstranten einkesseln oder aus dem Weg räumen.

OMAS GEGEN RECHTS protestieren bundesweit in vielen Städten am 11./12.4. gegen diesen laschen Umgang mit tausendfachen Regelverstößen bei Corona-Demos – auch in München. Sie fordern konsequentes Eingreifen für den Infektionsschutz und bundeseinheitliche Maßnahmen zum Schutz der Demokratie und unser aller Gesundheit.

Münchner OMAS GEGEN RECHTS haben am 11. April vormittags auf dem Marienplatz ihre 17 Forderungen gezeigt und flankieren diese Aktion mit Schreiben an die Verantwortlichen in der Landespolitik.

Internationaler Tag gegen Rassismus am 21.März 2021

Hintergrund-Info:

Am 21. März 1960 wurde eine friedliche Demonstration in Sharpeville (Südafrika) in Reaktion auf ein rassistisches Gesetz des Apartheid-Regimes blutig niedergeschlagen. Dies hat 69 Menschen das Leben gekostet. In Reaktion darauf haben die Vereinten Nationen 1966 den 21. März zum „Internationalen Tag gegen Rassismus“ ausgerufen.

Die Initiative „Omas gegen Rechts“ erhält den diesjährigen Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage des Zentralrats der Juden

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/vorbildliches-engagement/

https://www.berlin.de/aktuelles/berlin/6352884-958092-zentralrat-der-juden-ehrt-initiative-oma.html

https://www.wochenblatt.de/news-stream/deutschland-welt/artikel/343374/initiative-omas-gegen-rechts-erhaelt-paul-spiegel-preis-fuer-zivilcourage?ref=AMP&utm_source=WhatsApp%2B&utm_medium=Link&utm_campaign=AMP-Artikel_teilen

Gedenkfeier am Mahnmal zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht

Der Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching ermöglichte – mit Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München – eine Gedenkfeier am Mahnmal des Künstlers Hans Martin Kieser (Grünfläche Ecke Hochleite/Isenschmidstraße). Die Anwesenden erfuhren in einer Lesung von bewegenden Augenzeugenberichten und menschenverachtenden Anordnungen der Nazi-Verwaltung in der Pogromnacht und den Tagen danach. 

Das Mahnmal zeigt in den Schichtungen der Stele die lange Geschichte der Menschheit in bildhaften Symbolen, die gemeinsame Entwicklung der Kulturen und Religionen und benennt historisch relevante Ereignisse. 

Jom Kippur

28.09.2020 Mahnwache an Jom Kippur vor der Synagoge am Jakobsplatz


Anlässlich des Gedenkens an den Anschlag auf die Synagoge in Halle, der durch einen rechtsextremistischen Täter am 28.09.2019 verübt worden war, nahmen wir Omas gegen Rechts an der Mahnwache teil. Initiiert hatte diese der Motorradclub Kuhle Wampe München.


Charlotte Knobloch, die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, dankte für die Solidarität. Die ehemalige evangelische Bischöfin Susanne Breit-Keßler ließ zum Gedenken an die beiden Opfer in Halle zwei große weiße Luftballons in den Himmel steigen.

Mit unserer Teilnahme wollten wir ein Zeichen setzen gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus.

Omas bei Radio Lora

Die Omas gegen Rechts waren am 08.07.2020 bei Radio Lora 

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Gegensprechanlage – das Gespräch bei LORA München mit Fritz Letsch.

Thema: Omas gegen Rechts und Kunst und Politik

Link zum Podcast

Viel Spaß beim Zuhören